Was ihr vor dem Shooting wissen solltet
Beide Zeiten können wunderschön sein, aber sie fühlen sich sehr unterschiedlich an. Sonnenaufgang ist leise, klar und oft menschenleer. Sonnenuntergang ist wärmer, emotionaler und für viele Urlauber leichter in den Tag einzubauen.
Die beste Wahl hängt von eurem Rhythmus ab. Wer morgens gut starten kann, wird mit leeren Stränden belohnt. Wer abends mehr Energie hat, bekommt die klassische goldene Mallorca-Stimmung.
Vorteile Sonnenaufgang
Morgens sind viele Strände leerer, das Licht ist weich und die Temperaturen sind angenehmer. Besonders im Sommer kann das ein großer Vorteil sein.
Sonnenaufgang passt sehr gut für Paare, Babybauch, Familien mit früh wachen Kindern und alle, die eine ruhige, intime Stimmung möchten.
Vorteile Sonnenuntergang
Sonnenuntergang ist ideal für warme Farben, romantische Silhouetten und eine vertraute Urlaubsstimmung. Viele Menschen fühlen sich abends entspannter, weil kein Wecker nötig ist.
In der Hauptsaison müssen wir Locations genauer planen, damit es nicht zu voll wird.
Unsere Empfehlung
Für ruhige Bilder und kleine Kinder empfehlen wir oft Sonnenaufgang. Für Paare, After-Wedding, Best Friends und romantische Shootings ist Sonnenuntergang oft die emotionalere Wahl. Am Ende zählt aber euer Tagesrhythmus.
Uhrzeiten: Wann genau lohnt es sich?
Sonnenaufgang liegt auf Mallorca je nach Saison zwischen etwa 6:30 Uhr im Sommer und 8:00 Uhr im Winter. Wir treffen uns immer kurz vorher am Spot, damit wir beim ersten Licht schon in Position sind. Das beste Licht gibt es in den ersten 20 bis 30 Minuten – danach steigt die Sonne schnell höher und die Schatten werden härter.
Beim Sonnenuntergang liegt die goldene Stunde zwischen 18:30 Uhr im Winter und 21:30 Uhr im Sommer. In der Hochsaison beginnt der Trubel an beliebten Spots schon deutlich früher. Wir weichen dann auf ruhigere Alternativen aus, die genauso schöne Lichtstimmungen bieten, aber weniger frequentiert sind.
Sommer, Frühling, Herbst: Macht die Jahreszeit einen Unterschied?
Im Sommer ist der Unterschied am deutlichsten. Sonnenaufgang bedeutet kühle Temperaturen, fast leere Strände und sehr weiches Licht. Sonnenuntergang ist wärmer und vertrauter, aber an beliebten Spots auch voller. Wer in der Hauptsaison wirklich ruhige Bilder möchte, ist morgens oft besser dran.
Im Frühling und Herbst ist der Unterschied geringer. Das Licht ist in der Nebensaison insgesamt weicher und der Betrieb an den Locations deutlich entspannter. Für viele Familien ist das ohnehin die schönste Zeit für ein Mallorca-Shooting.
Was wenn das Wetter nicht mitspielt?
Wolken bedeuten nicht automatisch schlechtes Licht. Ein gleichmäßig bewölkter Himmel wirkt wie ein riesiger Diffusor: schattenfreies, weiches Licht, das für Portraits oft besser ist als direktes Sonnenlicht. Schwierig wird es nur bei starkem Wind, Regen oder sehr dichtem grauen Himmel ohne jede Lichtqualität.
Bei echtem Schlechtwetter verschieben wir das Shooting gerne auf einen anderen Termin, wenn das innerhalb eures Urlaubs möglich ist. Mallorca hat sehr viele Sonnenstunden im Jahr – das kommt selten vor.
